Kapazitive Sensoren in Gewinderohr Bauform mit Teach Funktion
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Alexander Burgherr
Produktmanager

Kapazitive Sensoren

Kapazitive Sensoren erfassen leitfähige und nichtleitfähige Materialien zuverlässig – von Flüssigkeiten über Schüttgüter bis zu festen Objekten. Sie arbeiten berührungslos, verschleissfrei und eignen sich für den Einsatz in anspruchsvollen Industrieumgebungen. Dank moderner IO-Link Technologie und integrierter Teach-Funktion lassen sie sich jetzt noch einfacher parametrieren und nahtlos in bestehende Steuerungssysteme einbinden.

Was ist ein kapazitiver Sensor?

Kapazitive Sensoren basieren auf dem physikalischen Prinzip eines Kondensators. Sie reagieren auf Änderung des elektrischen Feldes, das durch das Annähern eines Objekts oder Mediums entsteht. Dadurch können sowohl leitfähige als auch nichtleitfähige Materialien erkannt werden – selbst durch Glas oder Kunststoff hindurch.

Typische Anwendungen sind die Füllstandserfassung, die Objekterkennung oder die Grenzstandüberwachung in Behältern und Anlagen. In der industriellen Automation sorgen kapazitive Sensoren für Prozesssicherheit und effiziente Materialflüsse.

Neue Generation digitaler Sensoren mit IO-Link und Teach-Funktion

Mehr Intelligenz. Mehr Flexibilität. Mehr Effizienz.
Die neuen kapazitiven Sensoren mit IO-Link-Technologie und integrierter Teach-Funktion bieten Ihnen eine zuverlässige und präzise Erkennung – auch bei anspruchsvollen Anwendungen. Datenkommunikation und Parametrierung erfolgen direkt über IO-Link oder TAS, wodurch Condition Monitoring und Wartung einfacher werden.

Kapazitiver Sensor in Gewinderohr Bauform mit Teach Funktion

Vorteile der digitalen Sensoren

Präzise Einstellung des zu messenden Mediums über dynamische Teach-Funktion

Anpassbare Schaltpunkte für unterschiedliche Medien

Direkte Integration in IO-Link-Netzwerke

Einfache Programmierung über die Turck Software TAS

Prozess- und Diagnosedaten für Condition Monitoring

Hohe Wiederholgenauigkeit und Stabilität

Klassische oder analoge Sensoren – bewährt und robust

Unsere kapazitiven Sensoren sind in verschiedenen Bauformen erhältlich – abgestimmt auf Einbausituation, Umgebung und Anwendung. Auch ATEX-Zonen können bedient werden.

Kapazitive Sensoren in Gewinderohr-Bauform

Kompakt und robust für den universellen Einsatz – ideal zur Füllstandserfassung und Objekterkennung in Anlagen. Universelles Portfolio für spezifische Anwendungen:

  • Schaltpunkt einstellbar über Teach-Funktion oder Potentiometer
  • Baugrössen M8, M12, M18 und M30
  • Varianten mit IO-Link
  • Ausführungen für anhaftende Medien
  • EHEDG-zertifizierte Modelle für den medienberührenden Einsatz in Lebensmittel- und Pharmaanwendungen

Kapazitive Sensoren in Glattrohr-Bauform

Für Anwendungen mit höheren Ansprüchen an Sauberkeit. Glattes Kunststoffgehäuse, IP67-Schutz und einfache Reinigung.

  • Weniger Anhaftungen durch glattes Gehäuse
  • Optimal für Anwendungen mit staubigen oder pulverförmigen Medien
  • Schaltpunkt einstellbar über Potentiometer

Kapazitive Sensoren in Quader-Bauform

Ideal für flache Montageflächen und enge Einbauorte – z. B. in Förderanlagen, an Behältern oder direkt an ein Rohr montiert. Flexible Befestigung und zuverlässige Erkennung.

  • Kompakte Bauform, einfache Montage
  • Hohe Wiederholgenauigkeit
  • Schaltpunkt einstellbar über Potentiometer

Wichtige Funktionen im Überblick

Teach Funktion

Zur einfachen Empfindlichkeitseinstellung für unterschiedliche Medien.

IO-Link-Kommunikation

Überträgt Prozess- und Diagnosedaten direkt an die Steuerung.

Hohe Schutzarten IP67/IP69K

Für zuverlässigen Betrieb auch unter rauen Bedingungen.

Bündiger oder nichtbündiger Einbau

Flexibel anpassbar an unterschiedliche Montageanforderungen.

Materialvarianten: Kunststoff, Edelstahl, PTFE

Beständig gegen Chemikalien und Reinigungsmittel.

Anwendungsbereiche

  • Füllstandserfassung in Tanks und Behältern
  • Erkennung von Schüttgütern und Pulverstoffen
  • Positionserkennung in Förderanlagen
  • Einsatz in Lebensmittel-, Chemie- und Kunststoffindustrie – entdecken Sie unsere Branchenlösungen.

Häufig gestellte Fragen zu kapazitiven Sensoren

Was ist der Unterschied zwischen kapazitiven und induktiven Sensoren?

Induktive Sensoren erkennen nur Metalle. Kapazitive Sensoren detektieren zusätzlich nichtmetallische Materialien, Flüssigkeiten und Schüttgüter – sogar durch Glas oder Kunststoff hindurch.

Ja, bei Glas- oder Kunststoffbehältern ist dies möglich – abhängig von Wandstärke und Medium.

Bündige Sensoren werden eben mit dem Einbauort installiert und haben daher einen kleineren Schaltabstand. Nichtbündige Sensoren benötigen eine Freizone um die Sensorfläche, bieten jedoch grössere Reichweiten.

Mit der Teach-Funktion lässt sich die Empfindlichkeit auf ein bestimmtes Medium anpassen – manuell am Sensor oder per TAS Software.

Ja. Sie können auch als klassische Schaltsensoren betrieben werden, falls kein IO-Link-Master vorhanden ist.