Keine Risiken im Schaltschrank: Schaltschrankwächter IM18-CCM von Turck

Ungeplante Maschinen- und Anlagenstillstände sind für Produzenten der Lebensmittel-, Getränke-und Pharmaindustrie ein kostspieliges Ärgernis. Die Ursache kann unter anderem im Schaltschrank liegen, der trotz robuster Bauweise mit der Zeit Mängel aufweisen kann. Der neue Schaltschrankwächter IM18-CCM von Turck liefert die Condition-Monitoring-Werte direkt ins IT-System des Unternehmens.

Hochwertige Schutzgehäuse und Schaltschränke schützen die vielfach empfindliche Elektronik vor Feuchtigkeit, Staub und Schmutz. Doch auch der robusteste Schaltschrank ist nicht vor mechanischen Beschädigungen durch unsachgemässes Schliessen der Tür oder vor Abnutzung von Dichtungen gefeit. Solche Defekte werden oft erst entdeckt, wenn die im Schrank installierten Geräte ausfallen und die Anlage stillsteht. In der Lebensmittel- und Pharmaherstellung bergen undichte Schaltschranktüren zudem ein Kontaminationsrisiko, das sich fatal auf die Produktivität auswirken kann.

Brückenschlag zwischen OT und IT

Die Überwachung der Umgebungsdaten im Schaltschrank geniesst also zu Recht hohe Priorität. Bereits übertragen Feldinstrumente über IO-Link oder HART-Kommunikation deutlich mehr Informationen als nur die reinen Messwerte von physikalischen Grössen, was die Ausfallgefahr verringert. Stillstände sind jedoch oft auch auf Fehler in der Verbindung zwischen der Sensor-Aktor-Ebene und der Steuerungsebene zurückzuführen. Hier kommt der neue Schaltschrankwächter IM18-CCM (Cabinet Condition Monitoring) des Bachofen-Technologiepartners Turck zum Zug. Dieser führt die Kontrolle über die Schaltschrankgrenzen hinaus und schlägt über eine Ethernet-Schnittstelle eine Brücke zur IT.

Aller guten Turck-Schaltschrankwächter sind drei

Die Typen IM12-CCM und IMX12-CCM der Schaltschrankwächter-Serie von Turck registrieren Temperatur, Feuchtigkeit, Türabstand und Lichtintensität. Der neue dritte im Bunde IM18-CCM kann noch mehr: Zum Beispiel lassen sich über die zusätzlichen Modbus-RTU- und CAN- Schnittstellen weitere Geräte wie Vibrationssensoren an Motoren oder Sensoren für die Erkennung von korrosiven Gasen anschliessen. Ausserdem werden Ein- und Ausschaltvorgänge registriert und gezählt. Mit massgeschneiderten Apps lassen sich die gesammelten Daten dank der offenen Linux-Plattform bereits im IM18-CCM vorverarbeiten und auswerten.

Datenübertragung als wichtige Erweiterung der Funktionalität

Der IM18-CCM überträgt die gesammelten Daten direkt in ein übergeordnetes System oder gar in eine Cloud. Der Datenaustausch läuft getrennt von der Steuerung der Anlage ab. Dies hat vor allem bei Retrofitprojekten den Vorteil, dass die Zustandsüberwachung komplett unabhängig von der Steuerung der Anlage arbeiten kann. Schleichende Veränderungen oder systematische Probleme lassen sich durch Langfristauswertungen identifizieren, sodass rechtzeitig Massnahmen zur Verhinderung von ungeplanten Stillständen getroffen werden können.

Bachofen berät Maschinen- und Anlagenbauer bei der Wahl des Schaltschrankwächters, der die applikationsspezifischen Anforderungen optimal erfüllt: hellwach und mit umfassendem Sensorik-Know-how, das auch das Datenmanagement mit einbezieht.

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Anwendungsbereiche

  • Schaltschranküberwachung universal: vom Indoor-MSR-Schrank bis hin zu Schränken von Prozessanlagen im Feld.

  • Lebensmittel- und Pharmaproduktion

  • Prozessindustrie

Richtig geschaltet

  • Drei Sensoren on board: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Türabstand

  • Standard-Ethernet-Schnittstelle

  • Linux-basierte, programmierbare Plattform

  • Anschluss externer Geräte über Modbus RTU und CAN

  • Schmales Gehäuse (18 mm) für platzsparenden Einbau

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