Paradebeispiel für Industrie 4.0: Die Maschine denkt mit

Passt das Werkzeug für den nächsten Bearbeitungsschritt und wann ist die nächste Wartung fällig? Diese Informationen sind für eine reibungslose Fertigung ohne lange Stillstandzeiten von essenzieller Bedeutung. Die RFID-Technologie von Turck versorgt Werkzeuge mit Intelligenz und steigert die Effizienz des Gesamtprozesses.

Die Kunst des Maschinenbaus besteht darin, hochpräzise Fertigung mit Effizienz in Einklang zu bringen. Die Konstrukteure von Werkzeugmaschinen haben es in der Hand, ihre Kunden bei der Steigerung der Produktivität zu unterstützen und sie wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu gehört es, den Ausschuss soweit wie möglich zu reduzieren und lange Stillstandzeiten zu vermeiden. In diesem Zusammenhang spielt das Werkzeugmanagement eine wichtige Rolle: Bei jedem Werkzeugwechsel muss sichergestellt werden, dass das richtige Werkzeug zum Einsatz kommt und dass dieses in tadellosem Zustand ist.

Automatische Aufzeichnung des Werkzeugzustands und des Wartungsbedarfs

In konventionell organisierten Produktionsprozessen erfolgt die Prüfung manuell. Doch Industrie 4.0 eröffnet auch in diesem Bereich neue Perspektiven. Denn die RFID-Technologie von Turck bringt Werkzeugen das Denken bei. Sie identifiziert das Werkzeug vor dem Einsatz für den nächsten Bearbeitungsschritt und gibt ihm in der Wartungsphase beispielsweise Offsetwerte mit auf den Weg. Diese beschreiben den aktuellen Zustand des Werkzeugs und fliessen automatisch in die Werkzeugführung ein. Der im Werkzeug integrierte Datenträger dient im Sinne einer vorausschauenden Wartung als Bearbeitungsschritt- oder Einsatzzähler und bietet Gewähr dafür, dass rechtzeitig ein Ersatzwerkzeug bereitsteht.

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Interfaces:

Gateway und RFID Module