Paradebeispiel für Industrie 4.0: Die Maschine denkt mit

Passt das Werkzeug für den nächsten Bearbeitungsschritt und wann ist die nächste Wartung fällig? Diese Informationen sind für eine reibungslose Fertigung ohne lange Stillstandzeiten von essenzieller Bedeutung. Die RFID-Technologie von Turck versorgt Werkzeuge mit Intelligenz und steigert die Effizienz des Gesamtprozesses.

Die Kunst des Maschinenbaus besteht darin, hochpräzise Fertigung mit Effizienz in Einklang zu bringen. Die Konstrukteure von Werkzeugmaschinen haben es in der Hand, ihre Kunden bei der Steigerung der Produktivität zu unterstützen und sie wettbewerbsfähiger zu machen. Dazu gehört es, den Ausschuss soweit wie möglich zu reduzieren und lange Stillstandzeiten zu vermeiden. In diesem Zusammenhang spielt das Werkzeugmanagement eine wichtige Rolle: Bei jedem Werkzeugwechsel muss sichergestellt werden, dass das richtige Werkzeug zum Einsatz kommt und dass dieses in tadellosem Zustand ist.

Automatische Aufzeichnung des Werkzeugzustands und des Wartungsbedarfs

In konventionell organisierten Produktionsprozessen erfolgt die Prüfung manuell. Doch Industrie 4.0 eröffnet auch in diesem Bereich neue Perspektiven. Denn die RFID-Technologie von Turck bringt Werkzeugen das Denken bei. Sie identifiziert das Werkzeug vor dem Einsatz für den nächsten Bearbeitungsschritt und gibt ihm in der Wartungsphase beispielsweise Offsetwerte mit auf den Weg. Diese beschreiben den aktuellen Zustand des Werkzeugs und fliessen automatisch in die Werkzeugführung ein. Der im Werkzeug integrierte Datenträger dient im Sinne einer vorausschauenden Wartung als Bearbeitungsschritt- oder Einsatzzähler und bietet Gewähr dafür, dass rechtzeitig ein Ersatzwerkzeug bereitsteht.

Interfaces:

Gateway und RFID Module

UFH-Schreib-Lese-Kopf

UFH-Datenträger

ISO 1800-6c / EPC Class 1 Gen 2

HF-Schreib-Lese-Kopf

HF-Datenträger

ISO 15693

Zwei Fliegen auf einen Schlag

Mit derselben RFID-Technologie und der gleichen Anbindung an die Hardware lassen sich auch Personen identifizieren, die auf die Maschine zugreifen wollen. Verknüpft mit einer individuellen Berechtigungs- und Zugriffssteuerung ist die Maschine mit RFID besser vor Fehlmanipulationen und entsprechenden Schäden und Anlagenstillständen geschützt als mit herkömmlichen Methoden wie beispielsweise PIN-Erkennung.

Integrale Vernetzungsmöglichkeiten

Ein charakteristischer Wesenszug von Industrie 4.0 ist die konsequente Vernetzung. Die RFID-Technologie von Turck trägt auch diesem Anspruch Rechnung: Ihre intelligenten Steuerungsfunktionen lassen sich sowohl in dezentralen Lösungen als auch bei direkter Anbindung auf der MES- oder ERP-Ebene nutzen.

Das RFID-Identifikationssystem von Turck ist modular aufgebaut und für industrielle Anwendungen in rauen Umgebungen bestens konstituiert. Mit Bachofen steht Ihnen für die Realisation von intelligenten Lösungen im Bereich des Werkzeugmanagements ein Partner zur Verfügung, der nicht nur liefert, sondern auch mitdenkt.

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Anwendungsbereiche

  • Werkzeugidentifikation

  • Vorausschauende Wartung

  • Bedieneridentifikation

  • Direkte Integration der Korrekturwerte ins Werkzeug

Erfolgsfaktoren für intelligente Lösungen

  • Turck Multiprotokoll: Ethernet/IP™, Modbus TCP oder PROFINET

  • Bus-Modus: pro Kanal bis maximal 32 busfähige HF-Schreibleseköpfe für statische und zeitunkritische Anwendungen.

  • Integrierte Intelligenz: für kleine Aufgaben mit Field Logic Controller (FLC) wie auch mit ausgewachsener PLC-Funktionalität basierend auf CODESYS 3 oder einer Windows Embedded Compact 2013 Plattform.

  • Geeignet für den Einsatz in rauer Umgebung

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