Produktidentifikation mit «All-in-one-RFID»: Der neue RFID-Handheld PD67 von Turck

Im medizinisch-pharmazeutischen Umfeld sind die Identifikation der Produkte und die Rückverfolgbarkeit des gesamten Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses gesetzlich zwingend. Damit stellt sich die Frage nach der geeigneten Identifikationstechnologie. Steht RFID zur Diskussion, bieten sich HF-RFID oder UHF-RFID an. Ein Dilemma? Nicht mit dem neuen Multiband-RFID-Handheld PD67 von TURCK.

Plagiateure machen der Pharmaindustrie das Leben schwer. Mit gefälschten Arzneimitteln schaden sie der Wirtschaft und gefährden die Gesundheit der Konsumenten. Die innerhalb der grossen Wirtschaftsräume angestrebte lückenlose Serialisierung von Medikamenten soll dem Treiben der Fälscher einen Riegel schieben, indem jedes Produkt über die gesamte Produktionskette hinweg mit einer Seriennummer gekennzeichnet wird. Die Identifikation kann über Barcode, Data-Matrix-Code oder RFID-Code erfolgen. Für welche Identifikationstechnologie sollen sich Maschinenbauer entscheiden?

HF-RFID und UHF-RFID im Vergleich

In manchen Produktionsprozessen für medizinische Erzeugnisse wird die HF-Technologie bevorzugt. Die HF-Frequenz ist universell einsetzbar und weist hohe Übertragungsraten und Taktfrequenzen auf. Allerdings müssen die Anwender kürzere Schreib-Lesedistanzen in einem Bereich von wenigen Millimetern bis maximal einigen Dezimetern in Kauf nehmen. Demgegenüber ermöglicht UHF-RFID das Lesen und Beschreiben des Datenträgers über grosse Distanzen und ohne Sichtverbindung. Bei der Identifikation von Pharmaprodukten ist das ein wesentlicher Vorteil, denn mit der UHF-Frequenz lässt sich die vorschriftsgemäss auf der Sekundärverpackung, der Tertiärverpackung dem Umkarton und der Palette aufgebrachte Seriennummer in einem Zug direkt auslesen.

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Nicht «entweder oder» sondern «sowohl als auch»

Der neue Multiband-RFID-Handheld PD67 unseres Technologiepartners Turck schlägt die Brücke zwischen den beiden Frequenzbereichen. Das innovative Lesegerät kann Datenträger aus beiden Frequenzbereichen lesen und schreiben. Zusätzliche Flexibilität bietet das Gerät mit dem optional verfügbaren Bar- und QR-Codeleser. Die Datenübertragung ist wahlweise via WLAN oder Bluetooth möglich. Für spezifische Anwendungen entwickelt TURCK auf Bestellung eine Individual-Software oder liefert für selbst geschriebene Programme entsprechende API-Dateien. Werden weitergehende Anforderungen wie die Anbindung an ERP-Systeme gestellt, bietet der RFID-Turnkey-Lösungsanbieter und Bachofen-Partner Turck Vilant Systems entsprechende Software an.

Mit Bachofen schnell und sicher zur passenden RFID-Lösung

Wie auch immer Sie Ihr RFID-System für die effiziente Produktidentifikation umsetzen wollen: Stets geht es darum, die richtige Kombination aus Datenträger, Schreiblesekopf und elektrischer Datenschnittstelle zu finden. Dabei unterstützen wir Sie. Mit umfassendem RFID-Know-how und Verständnis für die branchenspezifischen Bedürfnisse der Arzneimittelproduktion.

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