Sparen, statt im Trüben fischen: Trübungssensor ITM-51 von Anderson- Negele

Die ungenaue Phasentrennung in der Lebensmittelproduktion führt zu Produktverlusten, die ins Geld gehen. Durch eine Umschaltung im richtigen Moment lassen sich diese deutlich reduzieren. Mit dem Trübungsmessgerät ITM-51 von Anderson-Negele erfolgt die Phasentrennung punktgenau.

Bei jeder ungenauen Phasentrennung zwischen verschiedenen Medien wie Milch, Rahm, Joghurt oder Wasser geht eine gewisse Menge des Produkts verloren. Zum Verlust des Warenwerts addieren sich die Kosten für die Abwasserbehandlung sowie Energiekosten. Die Erfahrung zeigt, dass eine mittelgrosse Molkerei oder Bauerei durch die optimale Ausnutzung des Rohstoffs mehrere Hundert Franken pro Tag einsparen kann.

Aktive oder passive Phasentrennung

Die Phasentrennung kann aktiv und passiv erfolgen. Bei der passiven Methode wird die Umschaltung ohne Erfassung und Bewertung des Mediums auf der Basis von Zeit- und Volumenberechnungen getätigt. Dabei muss ein Sicherheitspuffer einkalkuliert werden, was stets zu einem Produktverlust führt. Die aktive Regelung der Phasentrennung beruht auf einer Analyse des Mediums im Prozessdurchlauf. Sie registriert die Veränderung, macht die wechselnden Medien unterscheidbar und löst genau in dem Augenblick die Umschaltung aus, in dem die vordefinierten Werte erreicht werden.

Minimale Produktverluste durch Messung im Medium

Die Schlüsselrolle bei der Regelung der Phasentrennung spielen Trübungs- und Leitfähigkeitssensoren. Je präziser diese funktionieren, desto geringer ist der Produktverlust. Bachofen bietet für beide Verfahren hochwertige Messtechnik an und setzt mit dem Trübungssensor ITM-51 von Anderson-Negele einen neuen Standard bei der Trübungsmessung. Das Gerät ist für Anwendungen im mittleren bis hohen Trübungswerten ausgelegt. Mit dem hohen Temperaturbereich zwischen 130°C im Dauerbetrieb und 140°C während 120 Minuten ist der Sensor vielseitig einsetzbar.

Kurze Ansprechzeit, hohe Reproduzierbarkeit und wartungsfreie LED Technologie

Der ITM-51 überzeugt durch die kurze Reaktionszeit von 0,75 Sekunden und durch die hohe Reproduzierbarkeit. Der innovative Trübungssensor funktioniert nach dem Rückstreulicht-Prinzip. Dabei wird das Infrarotlicht ins Medium eingestrahlt, durch die im Medium vorhandenen Partikel reflektiert und durch die Empfangsdiode detektiert. Weder die Farbe des Mediums noch die Reflexion bei kleinen Rohrdurchmessern (ab DN 25) können das Messresultat verfälschen. Die verschleissfreie LED-Technologie gewährleistet auch beim Betrieb in höheren Temperaturbereiche eine lange Lebensdauer. Anwender haben die Wahlfreiheit der Einheit von %TU für Milchprodukte, die Trübungseinheit NTU (Phasentrennung), EBC (Brauereien), und %solides (definierbarer Feststoffgehalt für die Abwasserüberwachung).

Das Sparpotenzial bei aktiver Regulierung der Phasentrennung mit dem Trübungssensor ITM-51 ist enorm. Mit einem von Anderson-Negele entwickelten Berechnungs-Tool kann Bachofen auf der Basis individueller Daten für jeden einzelnen Fall aufzeigen, wir hoch es ist. Kostenlos und unverbindlich. Faktenbasierte Beratung zahlt sich aus.

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Anwendungsbereiche

  • Phasentrennung von Produkten wie Beispielsweise Molke, Sahne oder Milch

  • CIP-Rücklauf (Überwachung des Vorspülwassers auf Produktreste)

  • Hefeernte in Brauereien

  • Allgemeine Qualitätskontrolle

  • Überwachung von Filter und Dichtungen auf Durchbrüche

Ungetrübter Produktnutzen

  • Frontbündiger Sensor

  • Kein Einfluss durch Reflektionen bei kleinen Nennweiten und elektropolierten Oberflächen (Kleinster geeigneter Rohrdurchmesser DN 25)

  • Keine Farbabhängigkeit (Wellenlänge 860 nm)

  • Hohe Reproduzierbarkeit: ≤ 1 % vom Endwert

  • Schaltausgang (Schaltpunkt und Hysterese frei einstellbar)

  • Analogausgang 4...20 mA frei einstellbar

  • Zwei Messbereiche extern umschaltbar

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